Coach werden ohne Ausbildung? Besser nicht – Warum eine Ausbildung in diesem Bereich so wichtig ist!

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Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ein Patient benötigt aufgrund seiner Herzprobleme medizinische Hilfe. Ein Mann im weißen Kittel betritt den Behandlungsraum, schaut sich die körperliche Verfassung des Hilfesuchenden an und sagt: “Ich habe zum Thema Herzerkrankungen schon mal was gelesen. Wir könnten Sie operieren und testen, ob die Herzoperation zum Erfolg führt.” Als der Patient genauer nachfragt, erfährt er, dass der weiß gekleidete Mann kein ausgebildeter Chirurg ist und auch keine Erfahrung in dem Bereich hat. Würden Sie sich von jemandem am Herzen operieren lassen, der nicht fundiert ausgebildet ist?

Viele Berufe sind in Deutschland geschützt, wie zum Beispiel im medizinischen oder psychotherapeutischen Bereich. Um als Herzchirurg arbeiten zu können, bedarf es einer bestimmten Qualifikation. Die Tätigkeit als Coach ist nicht gesetzlich geregelt und somit darf sich im Grunde jeder als Coach bezeichnen. Ein Coach arbeitet zwar nicht physisch am offenen Herzen, aber im Coaching werden Gefühle, Emotionen, Gedanken, Ängste und andere persönliche Herausforderungen unter die Lupe genommen. Somit agiert ein Coach, genau wie ein Arzt, sehr nah am Menschen. Aus diesem Grund sollte jeder darauf achten, welche Personen Einfluss auf Körper, Geist und Seele nehmen dürfen.

In einem Coaching geht es darum, den Klienten bei der Umsetzung persönlicher und beruflicher Ziele zu unterstützen. Ein kompetenter Coach zeigt mithilfe seiner Fachkenntnisse und spezialisierten Fähigkeiten auf, wie der Klient eigene Lösungen finden und diese verwirklichen kann. Im Großen und Ganzen hilft ein Coach, den Weg in ein harmonisch balanciertes Leben zu gehen. Gesundheit, Karriere, Beziehungen, Seele, Lebenssinn – für diese und weitere Bereiche gibt es zahlreiche Coaches auf dem Markt. Doch nicht jeder Coach bietet den Mehrwert, den man sich erhofft.

Immer mehr Menschen stellen sich den wirklich wichtigen Fragen des Lebens und streben nach einem rundum positiven Lebensgefühl. Somit ist die Nachfrage nach Coaches entsprechend hoch und das führt auch dazu, dass sich einige “schwarze Schafe” auf dem Coaching-Markt tummeln. Hier zählt so manches Mal an erster Stelle der finanzielle Gewinn und nicht das Wohl der Klienten.

Und dann gibt es Coaches, die wirklich helfen wollen, dem Menschen zugewandt sind, aber kein fachliches Fundament besitzen. Die Grundlage für den Start in eine erfolgreiche Coaching-Tätigkeit ist immer das Interesse am Menschen, Empathie und Leidenschaft für die Tätigkeit. Doch diese Grundlage reicht nicht.

Vergleichbar ist das mit einem Hausbau: Das Fundament sitzt (=Motivation, Empathie), aber um ein vollständiges Haus zu gestalten, muss noch weiter daran gearbeitet werden (=Kompetenzaufbau). Erst wenn das Haus fertig ist, kann es ein schönes Heim für die Bewohner bieten. Und genauso können Coaches einen umfassenden Mehrwert bieten, wenn sie entsprechend ausgebildet sind.

Wer kann sich als Coach bezeichnen?

Da der Begriff “Coach” in Deutschland nicht gesetzlich geschützt ist, gibt es keine Einschränkungen. Jeder darf diesen Begriff für seine Tätigkeit nutzen. Somit existieren auch keine einheitlichen Standards, welche die Qualität eines Coaches sicherstellen. Die deutsche Bezeichnung ist Berater oder Trainer. Auch diese Tätigkeitsbezeichnungen sind nicht rechtlich geregelt.

Die Benennung als Coach darf jeder verwenden und darin liegen Chancen, aber auch Risiken. Das Risiko besteht darin, dass Menschen die Bezeichnung nutzen und unqualifiziert auf dem Markt agieren. Um Menschen zu schützen, sind deshalb bestimmte Begriffe in Deutschland geschützt (zum Beispiel “Therapeut”). Die positive Seite ist, dass Coaching im Quereinstieg möglich ist. Zudem können Personen mit vielfältigen Ausbildungen, Kenntnissen und Erfahrungen das moderne Wort “Coach” nutzen und ihr individuelles Beratungsportfolio auf dem Markt präsentieren.

Wichtig ist vor allem, welche Fachkenntnisse, Qualifizierungen und Erfahrung der Coach mitbringt. Ein gute Möglichkeit beim Suchen eines passenden Coaches ist, auf die vorhandenen Zertifizierungen und absolvierten Aus- und Weiterbildungen zu achten. Auch die Dauer und der Inhalt der Zertifizierungs- und Ausbildungsprogramme sollten bei der Entscheidung zum Coaching relevant sein, denn ein einzelnes Wochenendseminar kann niemals eine mehrmonatige Ausbildung ersetzen.

Eine seriöse Ausbildung zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass die Lehrcoaches selbst professionelle erfahrene professionelle Coaches sind. Und selbst nicht nur über Bücher und Selbsterfahrung sich dem Feld des Coachings genähert haben. Fragen Sie ruhig beim Vorgespräch, welche Rolle das Coaching im Leben der Lehrpersonen spielt. Bei INHESA dem Institut für Health und Selfcare lernen Sie ausschließlich von erfahrenen Profi Coaches und natürlich sind unsere Ausbildungen fachlich und wissenschaftlich fundiert.

Coach werden ohne Ausbildung? Darum ist eine Ausbildung zum Coach so wichtig!

Warum sollte man Geld und Zeit investieren, um eine hochwertige Qualifizierung zu absolvieren? Es geht doch auch schneller. Heute kein Coach, morgen Coach! Aber Achtung, das Leben ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Der Sprung ins Leben eines Coaches kann zu Chaos und Schäden im Leben eines anderen Menschen führen, wenn die relevanten Kenntnisse fehlen. Mit dem richtigen Handwerkszeug ist der Coach perfekt ausgestattet und der Klient in guten Händen.

Folgende Aspekte zeigen, wie wichtig eine qualifizierte Ausbildung zum Coach ist.

Ganz egal, in welchem Bereich das Coaching ausgeübt wird: Am Anfang des Weges als Coach darf man die Weggabelungen der Qualifizierungen nicht außen vor lassen. Das Auslassen der Kompetenzbausteine führt zu großen Stolpersteinen, die dem Coach im Weg liegen und das erfolgreiche Weiterkommen verhindern. Entwickelt ein Coach die richtigen Fähigkeiten, dann steht dem Erfolg nichts im Wege.

Wie darf sich ein Coach nennen?

Wichtig ist, dass keine geschützten Begriffe verwendet werden, wie beispielsweise “Therapeut”. Im Allgemeinen nutzen ausgebildete Coaches folgende Bezeichnungen (beispielhaft):

  • Coach
  • Persönlichkeitstrainer
  • Life-Coach
  • Mental-Coach
  • Personal-Coach
  • Lebensberater
  • Kommunikationstrainer
  • Trainer für Neurolinguistisches Programmieren (NLP)
  • Gestalttherapeut
  • Gesprächstherapeut
  • Mentor

Coach werden - aber bitte nur mit Ausbildung!

Menschen suchen Menschen, die Ihnen helfen, den richtigen Lebensweg zu finden und zu gehen. Eine hochwertige Ausbildung bietet Coaches die Sicherheit, wertvolle Arbeit zu leisten und anderen nachhaltig zu helfen. Wenn Sie eine Ausbildung oder einen kompetenten Coach suchen, dann achten Sie auf erstklassige Zertifizierungen. INHESA®, das Institut für Health & Selfcare, bildet Coaches auf höchstem Niveau aus. INHESA® kann auf eine Erfahrung von über 20 Jahren zurückgreifen und unterstützt Coaches sowie Klienten auf ihrem individuellen Lebensweg. Die Ausbildungen zum Coach basieren auf wissenschaftlich fundierten Bausteinen, welche durch erfahrene und zertifizierte Ausbilder vermittelt werden. Außerdem beziehen wir in unseren Coaching-Ausbildungen nicht nur den Bereich Coaching mit ein, sondern widmen uns ganzheitlich auch medizinischen Aspekten.

Als Coach ohne fundierte Ausbildung zu arbeiten, ist auf Dauer nicht haltbar. Weder der Coach, noch der Klient ziehen einen nachhaltigen Mehrwert daraus. Menschen lernen lebenslang und es macht Freude, seine eigenen Entwicklungsschritte zu gehen und die Ergebnisse zu erkennen. Das Leben besteht daraus, Erlebnisse sowie Erfahrungen zu sammeln und daran zu wachsen. Mit einer hochwertigen Ausbildung sind Coaches wertvolle Wegweiser und wichtige Begleiter für andere. Coaches leisten einen bedeutenden Beitrag für das menschliche Zusammensein, denn ein glücklicher Klient trägt das Glück weiter in seine Familie und in seinen Freundeskreis. Familienmitglieder und Freunde geben die Harmonie an andere weiter und das führt zu mehr Freude und Liebe bei immer mehr Menschen. Alles ist ein Kreislauf und fängt im Kleinen an. Eine bessere Welt entsteht in jedem Einzelnen.