- Der Beruf ‘Life Coach’ ist rechtlich nicht geschützt – eine Zertifizierung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber im hart umkämpften Markt dennoch sehr empfehlenswert.
- Ein anerkanntes Zertifikat hebt Coaches von der Konkurrenz ab und schafft Vertrauen bei potenziellen Klienten.
- Formale Voraussetzungen variieren je nach Institut, jedoch werden meist ein mittlerer Bildungsabschluss, eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie Lebenserfahrung erwartet.
- Besonders geeignet für die Ausbildung sind Personen aus beratenden Berufen, der Sozialarbeit oder Führungspositionen.
- Die Investition in ein zertifiziertes Ausbildungsprogramm gilt als solide Grundlage für einen erfolgreichen Einstieg als Life Coach.
Wer eine Ausbildung zum Life Coach anstrebt, der macht sich Gedanken über die dazugehörige Zertifizierung. Life Coaches sind heiss begehrt und haben sehr gute Arbeitschancen. Gleichzeitig wächst die Konkurrenz am Markt und es scheinen über Nacht neue Coaches aus dem Boden zu schiessen.
Ob eine Zertifizierung zum Life Coach aus rechtlicher Sicht notwendig ist und warum eine solche Zertifizierung im Arbeitsalltag sinnvoll ist, sind einige der Fragen, die in diesem Artikel beantwortet werden. Welche Inhalte während des Ausbildungsprogramms zum Life Coach unterrichtet werden und wie sich eine Ausbildung zum Life Coach beispielsweise von einem Business Coach unterscheidet, erfahren Sie hier.
Ist eine Zertifizierung zum Life Coach rechtlich gesehen relevant?
Der Beruf des Coaches, egal auf welchem Spezialgebiet, ist nicht rechtlich geschützt. Anders als bei einem Arzt, Anwalt oder Steuerberater, wird aus rechtlicher Sicht deshalb kein zertifiziertes Studium benötigt. Gleichzeitig muss ein Coach auch nicht über eine staatlich anerkannte Zertifizierung verfügen, um seinen Beruf ausüben zu können.
Die Zertifizierungen beschränken sich nicht allein auf den Absolventen eines Ausbildungsprogramms, der seine Dienste am offenen Markt anbieten möchte, sondern auch auf das Ausbildungsinstitut selbst.
Warum eine Zertifizierung zum Life Coach trotzdem empfehlenswert ist
Auch an diesem Punkt muss zwischen der Zertifizierung des Ausbilders und der Zertifizierung beim Abschluss einer Ausbildung unterschieden werden. Insgesamt lässt sich jedoch feststellen, dass beide Zertifizierungen auf dem heutigen Ausbildung- beziehungsweise Arbeitsmarkt mehr als sinnvoll sind.
Wer sich mit der Suche nach einem passenden Ausbildungsinstitut beschäftigt, der stösst im Internet auf zahlreiche verschiedene Anbieter. Die Ausbilder scheinen wie Pilze aus dem Boden geschossen zu sein und heute bietet so gut wie jeder ein Ausbildungsprogramm an. Bei der grossen Auswahl können Sie jedoch nicht sicher sein, ob sich hinter einem solchen Angebot tatsächlich eine ernstzunehmende Ausbildung verbirgt. Deshalb wird zu Instituten geraten, die über die notwendige Zertifizierung verfügen. Auf diese Weise erhalten Sie eine Art Garantie, dass sich hinter der Ausbildung tatsächlich ein professionelles Programm verbirgt.
Wenn Sie eine Ausbildung abschliessen, sollten Sie hierfür ein einschlägiges Zertifikat von dem Ausbildungsinstitut erhalten. Dies weist Sie als professionellen Coach aus und hilft Ihnen dabei, auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt Fuss zu fassen. Coaches gibt es mittlerweile viele und für Kunden ist es alles andere als einfach, die Qualität eines Coaches auf Grund von Bewertungen oder Erfahrung zu beurteilen. Ein Zertifikat eines angesehenen Instituts hebt Sie als Life Coach von der breiten Masse ab und hilft Ihnen dabei, schneller gute Kunden von sich überzeugen zu können.
Die Investition in ein zertifiziertes Ausbildungsprogramm, bei dessen Abschluss Sie eine anerkannte Zertifizierung zum Life Coach erhalten, lohnt sich also.
Voraussetzungen zur Ausbildung und anschliessender Zertifizierung zum Life Coach
Die genauen Voraussetzungen lassen sich nicht allgemeingültig bestimmen. Es hängt von dem Ausbildungsinstitut ab, welche Voraussetzungen es an die Auszubildenden stellt, um die Ausbildung beginnen zu können.
Insgesamt kann jedoch festgestellt werden, dass die formalen Voraussetzungen in den Hintergrund rücken. Die Lehrgänge setzen meist einen mittleren Bildungsabschluss voraus. Hinzu kommt, dass bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung vorgewiesen werden muss. Wer Life Coach werden möchte, begleitet später seine Klienten in wichtigen Etappen ihres Lebens. Ein gewisses Mass an Lebenserfahrung und beruflicher Erfahrung wird deshalb vorausgesetzt.
Auf persönlicher Ebene sollten die angehenden Auszubildenden ein konkretes Interesse für das Life Coaching und die Unterstützung ihrer späteren Klienten haben. Aus diesem Grund ist die Ausbildung zum Life Coaching beispielsweise für Personen interessant, die in ihrem herkömmlichen Beruf bereits eng mit anderen Menschen zusammen sind und eine beratende Position einnehmen.
Personen, die im Bereich der Sozial- oder Jugendarbeit tätig sind sowie Führungskräfte, können ihr berufliches Profil durch eine Ausbildung zum Life Coach schärfen und in ihrem Berufsleben den nächsten Schritt auf der Karriereleiter gehen.
Unser Fazit zur Life Coach Zertifizierung
Der Beruf, den man als Life Coach ausübt, ist äusserst komplex. Man begleitet Menschen auf ihrem Lebensweg, gibt gezielte Impulse und muss hierfür visionär denken können.
Deshalb empfehlen wir, die Ausbildung ernst zu nehmen und in ein Ausbildungsprogramm zu investieren, das von einem zertifizierten Ausbilder veranstaltet wird. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung sollten Sie ein Zertifikat erhalten, das Sie als professionellen Life Coach auszeichnet und von der Konkurrenz am Markt abhebt. Auf diese Weise schaffen Sie einen reibungslosen Einstieg in Ihre neue Tätigkeit. Sie stützen Ihre Methoden, Techniken und Vorgehensweisen auf das ausgezeichnete Ausbildungsprogramm, an dem Sie teilgenommen haben. Mit der Zeit kommt die Berufserfahrung hinzu, die Sie zu einem gefragten Life Coach macht.
Sie möchten wissen, was ein Life Coach genau macht, wie er definiert wird und wie die Ausbildung abläuft? Dann sollten Sie diesen Artikel unbedingt lesen.
Nein, der Beruf des Life Coaches ist rechtlich nicht geschützt. Es gibt keine gesetzliche Pflicht zur Zertifizierung, weder für den Coach noch für das Ausbildungsinstitut.
Ein anerkanntes Zertifikat signalisiert Professionalität, hebt einen Coach von der wachsenden Konkurrenz ab und erleichtert es, das Vertrauen neuer Klienten zu gewinnen.
Die Anforderungen variieren je nach Institut. In der Regel werden ein mittlerer Bildungsabschluss, eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie ein gewisses Mass an Lebens- und Berufserfahrung vorausgesetzt.
Die Ausbildung eignet sich besonders für Personen aus beratenden Berufen, der Sozial- oder Jugendarbeit sowie für Führungskräfte, die ihr berufliches Profil gezielt erweitern möchten.
Achten Sie darauf, dass das Institut über eine anerkannte Zertifizierung verfügt. Dies ist ein wichtiger Hinweis darauf, dass hinter dem Angebot ein professionelles und qualitativ hochwertiges Ausbildungsprogramm steckt.